Autor: paverwei-admin (Seite 3 von 6)
http://partnerschaftsverein-weissach.de/jugendaustausch-vom-01-04-november-2017-in-marcy-letoile/Jugendaustausch 2017 in Marcy l’Etoile
Für 12 Jugendliche und vier Betreuer ging es dieses Jahr vom 01.11.17 bis zum 04.11.17 nach Marcy l’Etoile, nachdem im Herbst vergangenen Jahres französischer Besuch in Weissach gewesen war.
Nach einer langen Fahrt am Mittwoch, 01.11.2017, war die Freude groß, als der Bus am Abend in Marcy l’Etoile ankam und wir von Vertretern der Gemeinde und der Jugendarbeit, im „Ethnie“, dem Jugendhaus von Marcy, freundlich empfangen wurden. Bald darauf ging es aber auch schon nach Hause zu den Gastfamilien, wo man gemeinsam zu Abend aß, zusammen Gesellschaftsspiele spielte oder sich auf andere Weise kennenlernte.
Ausgeruht und voller Vorfreude starteten wir in den Donnerstag, an dem ein Besuch in Lyon auf dem Programm stand. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangten wir direkt auf den „Place Bellecourt“ in Lyon, von wo aus wir uns auf den Weg zu einem Segway-Verleih machten.
Bevor die Tour jedoch los ging, gab es eine Sicherheitseinweisung und alle konnten eine kleine Probefahrt machen. Dabei stellte manch einer fest, dass ein guter Gleichgewichtssinn beim Segway-fahren durchaus von Vorteil ist. Bei der Tour durch Lyon lernte man etwas über die Stadt und die französische Geschichte. Für viele der Jugendlichen war die Segway-Tour eines der Highlights des diesjährigen Austausches.
Anschließend suchten wir ein Restaurant in der Nähe des Shoppingcenters „Confluence“ auf, welches man nach dem Essen, in Kleingruppen erkunden konnte.
Um ca. 16:30 Uhr fuhren wir mit Metro und Bus wieder zurück nach Marcy, wo die Jugendlichen von ihren Gastfamilien an der Bushaltestelle abgeholt wurden.
Ein langer Tag ging zu Ende und ein weiterer spannender Tag würde noch folgen.
Das geplante Programm begann am Freitag, 03.11.17 erst um 11:00 Uhr, was den Jugendlichen genug Zeit ließ, den Tag gemütlich, mit einem typisch französischen Frühstück zu beginnen. Als sich alle Jugendlichen im „Ethnie“ eingefunden hatten, wurde gemeinsam das Mittagessen vorbereitet.
Jeder half mit; ob beim Gemüse schneiden für die Chicken-Wraps oder beim Anrühren von Waffelteig.
Danach war erst einmal freie Spielzeit, während der sich die Jugendlichen entweder Brettspielen widmeten oder aktiv wurden beim Tischkicker- und Billardspielen.
Zur Mittagszeit wurden dann die bereits vorbereiteten Wraps gegessen. Anschließend gab es eine Tischkicker-, Billard- und Tischtennisturnier, bei dem alle in gemischten, deutsch-französischen Gruppen gegeneinander antraten.
Zur Stärkung gab es Waffeln und Crêpes, bevor sich alle in die Festhalle in Marcy l’Etoile begaben, um zusammen den Abschlussabend mit allen Gastfamilien, vorzubereiten.
Die Tische waren ordentlich gedeckt und dekoriert, als die ersten Gäste eintrafen, zu denen auch Vertreter der Gemeinde Marcy l’Etoile, sowie der Bürgermeister, Joël Piegay, gehörten.
Es wurden ein paar Worte zu der Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden gesagt, gegenseitig Gastgeschenke ausgetauscht und gemeinsam gegessen.
Zur großen Freude der Kinder und Jugendlichen gab es anschließend eine Zaubershow, bei der die Kinder auch mit eingebunden wurden.
Leider war der Abend sehr schnell vorbei und die Jugendlichen gingen mit den Gastfamilien zurück nach Hause, um sich für die bevorstehende Rückreise auszuruhen.
Am Samstagmorgen trafen sich alle deutschen Jugendlichen mit den französischen Austauschpartnern und Gastfamilien um 10:00 Uhr am Bus, um die Heimreise anzutreten.
Man verabschiedete und bedankte sich und es wurde noch ein gemeinsames Gruppenbild gemacht, bevor die Deutschen in den Bus stiegen und Richtung Weissach aufbrachen, wo alle um 18:00 Uhr schließlich ankamen.
An dieser Stelle sagen wir allen ein herzliches Dankeschön für die Organisation des abwechslungsreichen Programms.
Genauso großen Dank schulden wir auch den französischen Gastfamilien und natürlich allen Jugendlichen von deutscher, wie auch französischer Seite, die diesen Austausch erst möglich gemacht haben.
Beaujolais-Weinfest existiert seit 2006 in Weissach
„Le Beaujolais Nouveau est arrivé“ ist ein Ereignis, das Weinkenner seit 1951 einmal jährlich feiern. Am dritten Donnerstag im November werden ab Mitternacht die frisch eingetroffenen Flaschen des jungen Weins geöffnet. Seit dem Jahr 2006 findet im Herrenhaus Weissach aus diesem Anlass ebenso das Weinfest mit dem jungen Beaujolais Nouveau statt. Der Beaujolais Nouveau kam rechtzeitig an, sodass wir am 17. November 2017 alle Vorbereitungen zu einem kulinarischen Genuss für Zunge, Gaumen und Kehle getroffen hatten.
Zahlreiche Gäste kamen um den neuen Beaujolais oder andere Weine aus unserem vielfältigen Angebot zu probieren. Neben den französischen und auch Württemberger Weinen gab es einen französischen Gulaschtopf nach Art Boeuf Bourguignon, Käsevariationen, Quiche Lorraine sowie Entenfleisch als Brotaufstrich zum Essen. Die Besucher empfanden wie auch in den Jahren zuvor, dass dieses Weinfest ein sehr schönes Fest sei. Den vielen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass dieses Weinfest für alle ein gelungenes Fest wurde, möchte ich hiermit herzlich danken.
Am Samstag den 18. November 2017 fand das Beaujolais Nouveau Fest auch in unserer Partnergemeinde Marcy L’Etoile statt. Das Weinfest im Jahr 2018 ist bereits heute im Veranstaltungskalender der Gemeinde Weissach auf Freitag den 16. November 2018 eingeplant.
Der neue Beaujolais ist auch bei schwacher Ernte ein Ereignis
Das auf der ganzen Welt bekannte Ritual wird weit über die Grenzen Frankreichs hinaus begangen. In Frankreich selbst gerät die Ankunft des neuen Beaujolais seit einigen Jahren etwas in den Hintergrund, doch die Begeisterung der Weinkenner für den Neuankömmling ist ungebrochen.
Passionierte Weinkenner erwarten die Ankunft des begehrten Weins in jedem Jahr mit Ungeduld, und selbst bei einer verhaltenen Ernte muss das Ereignis gebührend gefeiert werden.
Mit 1,3 Millionen Flaschen macht die Pariser Region einen nennenswerten Teil der Abnahme aus; nach Deutschland wird etwa die gleiche Menge exportiert. Unangefochten an der Spitze der Abnehmer liegt Japan; dorthin wurden im Jahr 2012 7,9 Millionen Flaschen ausgeführt.
War der zwischen Beaujeu und Lyon gekelterte Wein 1951 einem exquisiten Kreis von Weinkennern vorbehalten, hat sich die Ankunft des neuen Beaujolais heute zu einem Medienereignis entwickelt, bei dem sich die Winzer in einem Wettrennen um die schnellste Auslieferung überbieten wollen. Ein paar Kisten von dem jungen Wein landeten auch in Weissach.
Ein schönes Wochenende mit Freunden – merci, Marcy!
Das Partnerschaftswochenende der Gemeinde Weissach vom 29. Mai bis 1. Juni 2014
Vom 29. Mai bis 1. Juni folgte die Gemeinde Weissach mit dem Partnerschaftsverein der Einladung zum alljährlichen Besuch der Partnergemeinde Marcy L’Etoile und fuhr mit knapp 60 Teilnehmern bei strahlendem Wetter und allerbester Laune Frankreich entgegen.
Die Fahrt verlief reibungslos, eine Kaffeepause mit süßen Stückle und Sonne satt verkürzte allen die Reisezeit.
Pünktlich, sehr zur Überraschung der französischen Freunde, erreichte man Marcy und wurde freudig und mit vielen Küsschen begrüßt. Im Salle des Fêtes erwartete alle ein Umtrunk und die offizielle Begrüßung durch die Bürgermeister beider Gemeinden und die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine. Frau Bürgermeisterin Frau Kreutel und Gerhard Mann waren bereits seit dem 27. Mai vor Ort in Lyon. Beide folgten der Géomètres-Experts de Lyon und des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg zu einem Regionen übergreifenden Fachtreffen. Viele langjährige Freundschaften trafen wieder aufeinander, neue Kontakte wurden geknüpft und das Abendessen in den Gastfamilien war mit Sicherheit bei allen und für alle ein Genuss.
Für so manchen war die Abfahrt am Freitag um 7.30 Uhr ungnädig früh angesetzt, aber das Ziel war die Anstrengung wert. Vorbei an Lyon fuhr man Richtung Süden nach Saillans, idyllisch an der Drôme gelegen. Der Name Saillans wurde erstmals im Jahre 1201 erwähnt, heute zählt das Städtchen knapp 1100 Einwohner. In einer Seidenraupenzucht erfuhr man, warum die Tücher so teuer sind und dass Maulbeerbaumblätter die einzige Nahrung für die sensiblen Produzenten der filigranen Fäden sind. Die Früchte der Bäume schmeckten aber allen ausgezeichnet!
Ausgezeichnet war auch die Verköstigung des Clairette de Die oder dem Crémant de Die im Anschluss an eine Führung durch die Sektkellerei J. C. Raspail, die ausschließlich biologischen Weinbau betreibt und Schaumweine der Extraklasse erzeugt.
Nach dem leckeren Mittagessen mit lokalen Köstlichkeiten in einem idyllischen Restaurant in Saillans besuchte man eine Fabrik, die sich mit der Herstellung pflanzlicher Essenzen und Ölen einen weltweiten Ruf gemacht hat und im dazugehörigen Shop gab es so manches Wundermittelchen zu kaufen.
Wer schon einmal ein Rathaus besichtigt hat, erwartet mit Sicherheit nicht das, was die Weissacher Besucher zum Vortrage bekamen. Ein charmanter Gemeinderat (einige Damen vermuteten Nicolas Cage unter dem Strohhut) erklärte mit enthusiastischen Gesten und einer überzeugenden Rhetorik voller Stolz die Geschichte seiner Heimatstadt – ein Riesenapplaus am Ende seines Vortrages war ihm gewiss!
Ein interessanter Tag ging zu Ende und der Ausklang in den Gastfamilien bot die Gelegenheit, die schlummernden Sprachkenntnisse wiederaufzufrischen.
Für die Familie Marron war es ein wichtiges Anliegen, sich von ganzem Herzen für die große Unterstützung der Gemeinde Weissach nach der Brandkatastrophe 2013 zu bedanken. Sie luden samstags alle zu einem Aperitif an der Baustalle ihres neuen Zuhauses ein und nicht nur die
Sonne strahlte vor Freude!
Am Nachmittag warteten die Pierres dorées, die goldenen Steine der Stadt Oingt auf uns. Unter kundiger Führung der Franzosen besichtigte man das liebevoll restaurierte Städtchen und den Wehrturm aus dem 15. Jh., wo sich ein herrlicher Ausblick auf das ganze Tal mit den unzähligen Beaujolais-Reben rund um Oingt bot. Ein Museum mit alten Musikinstrumenten konnte besucht werden oder man genoss ein Eis in der herrlichen Mittagssonne. Im Nachbarort Theizé bei der Schlossanlage Rochebonne erfreute man sich einer kleinen Weinverköstigung mit dem Jubiläumswein der Jumelage, bevor es wieder in Richtung Marcy und zum Salle des Fêtes ging.
Mit Dankesreden und der Übergabe der Gastgeschenke startete der Abend im Salle des Fêtes. Für das langjährige Engagement in der Jugendarbeit, das unermüdliche Bestreben, Kindern die französische Sprache und Kultur mit Spiel, Spaß und Worten näherzubringen, wurde Heike Gerlach mit der Ehrenmedaille der Gemeinde Marcy L’Etoile ausgezeichnet.
Ein ausgezeichnetes Essen in mehreren Gängen serviert und eine Show, die die französischen Gastgeber allzu bescheiden mit „Kleinkunstaufführung“ im Programm übersetzt haben, garantierten einen kurzweiligen Abend -Moulin Rouge in Marcy! Um Mitternacht legte dann ein DJ Musik zum Austoben auf, was nach ausgiebigen Speisen auch vonnöten war.

Kurzweiliger Abend -mit spectacle de cabaret
Großer Sport konnte auch am Sonntagmorgen beobachtet werden. Bestens ausgestattet mit einem Boule Kugel-Set als Geschenk für alle Teilnehmer konnte das Pétanque- oder Boule-Spiel gestartet werden. Die deutsch-französischen Teams lieferten sich auf dem Platz Fleury Lancelin spannende Wettkämpfe, das Publikum feuerte kräftig an, bis das Gewinnerteam feststand.
Das gemeinsame Picknick mit den mitgebrachten Köstlichkeiten der französischen Gastgeber unter blauem Himmel war der krönende Abschluss eines wunderschönen Wochenendes. Das Comité de Jumelage von Marcy L’Etoile, die Vertreter der Gemeinde Weissach und Marcy L’Etoile und des Partnerschaftsvereins Weissach e. V. trafen sich am Rande des Geschehens und besprachen in bester Laune die kommenden gemeinsamen Aktivitäten für die Zukunft, z. Bsp. Den Jugendaustausch vom 26.10. bis 29.10.2014, der dieses Jahr in Weissach stattfindet, weitere Informationen folgen. Für 2015 ist der Besuch der französischen Freunde vom 14.5. bis 17.5.2015 in Weissach geplant, die Einladung der Weissacher Freunde wurde natürlich gerne angenommen. Und ein großes Jubiläum 2018 in Marcy L’Etoile wurde auch schon angesprochen – 20 Jahre Jumelage!
Und dann kam er doch – der Abschied mit der einen oder anderen Träne in den Augen… Viele Küsse und Umarmungen bekundeten die herzlichen Verbindungen, die diese Partnerschaft in den ganzen Jahren ermöglicht hat. Die Fahrt nach Hause verlief ruhig und so heißt es für alle Teilnehmer
Salut, à bientôt et merci, Marcy !
In diesem Jahr fand unser Sommer-/Flammkuchenfest am Freitag den 18. Juli 2014 statt. Wie auch im letzten Jahr hatten wir dieses Jahr ebenfalls schönes Sommerwetter und einen herrlichen Sommerabend.
Zu unserem Fest konnten wir viele gutgelaunte Mitglieder und Freunde des Partnerschaftsvereins begrüßen um Flammkuchen und
französische Weine zu genießen.
Zum ersten Mal waren auch zwei Personen aus Marcy L’Etoile unter den Gästen. Nachdem zufällig Herr Jacky Meurgey mit seiner Frau Marie-Claude auf einer Reise in Weissach einen kurzen Besuch machte, konnten wir Ihn spontan zu unserem Sommer-/Flammkuchenfest einladen.
Nachdem es den ganzen Tag schön war und das Wetter am Abend für einen warmen Sommerabend sorgte, konnten wir vor der Vorbergblickhütte ein paar Stunden zusammen genießen.
Die verschiedenen Weine aus Südfrankreich standen bereit, der Rosé und Weißwein gut gekühlt und Helfer waren mit dem Belegen der
herzhaften Flammkuchen beschäftigt. Der bereits in den Vorjahren bewährte Ofen wurde eingeheizt und die Flammkuchen wurden von geübten Helfern knusprig gebacken.
Nach den herzhaften Flammkuchen hatten wir noch einige süße Flammkuchen mit Äpfeln und Zimtzucker hergestellt, die als Nachtisch gut ankamen.
Die Besucher lobten den sehr guten Geschmack der Flammkuchen sowie die gute Qualität der ausgewählten Weine. Auch im kommenden Jahr werden wir kurz vor dem Sommerferienbeginn das Fest einplanen. An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer, die zum Gelingen des Sommer-/Flammkuchenfestes 2014 beigetragen haben.
Französischer Tag 2017
Was ist französischer als Crêpes und Boule. In der Bretagne werden Crêpes grundsätzlich süß belegt, beispielsweise mit Zucker, Konfitüre, frischen Früchten oder Nuss-Nougat-Creme. Crêpes sind fest in derEsskultur der Bretagne und anderer französischer Regionen verankert. Die Bezeichnung Boule steht im französischen für „Kugel“ Mit Boule verbinden viele das in Frankreich auf öffentlichen Plätzen ausgetragene Freizeit-Kugelspiel.
Dieses Jahr veranstaltete der Partnerschaftsverein wieder einen französischen Tag im Rahmen des Sommerferienprogramms der Gemeinde Weissach, bei dem zusammen mit 9 von 13 angemeldeten Jugendlichen der französische Tag mit Crêpes und Boule im Jugendcafé der Porsche Schule bzw. auf der Grünfläche zwischen Tartanplatz und Gelände der Kleintierzüchter zelebriert wurde. Ab 11 Uhr ging es damit los, dass sich die Jugendlichen in kleine Grüppchen aufteilten um Tischfußball, Billard zu spielen oder sich diversen Kartenspielen widmeten.

Crêpes belegen nach individuellen Wünschen
Ab 12 Uhr war ein ganzer Berg von Crêpes vorbereitet und wurde auf individuellen Wunsch hin mit Erdbeer-, Aprikosen-Marmelade, Schokocreme oder auch nur mit Zucker belegt. Mit Begeisterung wurden diese Crêpes angenommen und so dienten sie gleichzeitig auch als Stärkung für den „sportlicheren Teil“ des Nachmittages.
Im Sinne der französischen freundschaftlichen Beziehungen zu Marcy l‘ Etoile wurde den
Jugendlichen die Regeln des Boule Spiels erklärt. Zwei Gruppen wurden gebildet und so fand dieser sportliche Wettbewerb am Rande des kleinen Fußballplatzes statt. Nach den ersten „Probewürfen“ in dieser Disziplin wurden die Regeln des „Freizeit-Kugelspiels“ (Boule) recht schnell umgesetzt und so warf man die Kugeln mehr oder auch weniger zielgenau an das kleine Zielkügelchen (auch Schweinchen genannt).
Letztendlich gewann eine Gruppe im ersten Spiel und im zweiten etwas verkürzten Spiel die andere Gruppe, womit das Spielergebnis mit einem Unentschieden gewertet wurde. Das zweite Spiel wurde verkürzt, weil der gegenüberliegende Spielplatz die Jugendlichen lockte. Nach dem kurzen teils individuellen Ausgleich auf dem Spielplatz kehrten wir zurück zum Schülerkaffe. Einige Kleinigkeiten vom Lineal über Pins bis hin zu Schlüsselbändern konnten sich die Jugendlichen zum Andenken an den französischen Tag mitnehmen. Ein paar Süßigkeiten zum Abschluss des Tageswurden gerne angenommen.
So gesehen ist der Französische Tag auch in diesem Jahr wieder einmal mehr als gelungen. Mit bestem Dank an Frank Gramlich, vom Jugendreferat Weissach sowie den Helfern des Partnerschaftsvereines für die Unterstützung wünschen wir allen Beteiligten noch genussreiche und erholsame Ferien.
Nachruf
wir trauern mit unserer Partnergemeinde Marcy L’Etoile um Maurice Delorme, der am 5. August 2017 nach langer Krankheit verstarb.
Maurice Delorme war Mitbegründer der Partnerschaft und langjähriger stellvertretender Bürgermeister bis zum Jahr 2008. Er hat die Austausche regelmäßig begleitet. So lange es ihm möglich war, war er Gast bei uns in Weissach. In Marcy L’Etoile nahm er bis zuletzt im Jahr 2016 an jedem Austausch teil. Es war ihm sehr wichtig, diese partnerschaftlichen Kontakte und Freundschaften zu pflegen und zu unterstützen. Beeindruckend war, wie er sich immer engagierte.
Wir werden ihn als aufrichtigen und guten Freund in Erinnerung behalten.
Partnerschaftsverein
Weissach e. V.
Französischer Tag
Im Rahmen des Sommerferienprogramms der Gemeinde Weissach veranstalteten wir einen französischen Tag am 27. August 2014.
Pünktlich zum Beginn erschienen die Kinder im Schülercafé an der Ferdinand-Porsche-Schule um einen schönen Ferientag zu verbringen. Leider hatte es die Tage davor und auch an dem Tag bis vor Beginn des Sommerferienprogramms sehr stark geregnet. Dadurch war es draußen leider nicht möglich den vorgesehenen Platz zu bespielen.
Während die Crêpes in der Küche der Schule gebacken wurden, spielten die Kinder im Schülercafé. Kurz nach 12 Uhr waren die Crêpes gebacken und noch warm. Schnell wurden die Crêpes nach Wunsch und Geschmack der Teilnehmer belegt und auf Tellern verteilt. Gut gestärkt konnte anschließend im Wechsel Billard, Tischkicker und andere Spiele im Schülercafé gespielt werden. Auch Bilder malen wurde von einigen wahrgenommen.
Nachdem gegen später das Wetter so wurde, dass wenigstens im Schulhof gespielt werden konnte, übten sich vor allem die Jungs im gegenseitigen fesseln und befreien. Auch die Betreuer mussten sich bereitwillig an Pfosten fesseln lassen.
Alles in allem kann man sagen, dass die Kinder die vielfältigen Spielmöglichkeiten im Schülercafé genutzt haben und insgesamt hat es uns und den Kindern Spaß gemacht. Wir wünschen den Kindern weiterhin ein paar schöne Ferientage, aber vor allem einen guten Start in die neue Schulklasse sowie viel Glück und Erfolg im kommenden Schuljahr.
Jugendaustausch 2014 in Weissach
Am Sonntag, 26.10.2014, durften wir unsere französischen Gäste aus Marcy L’Etoile in der Alten Strickfabrik begrüßen und sie zu unserem diesjährigen Jugendaustausch herzlich willkommen heißen. Bis Mittwoch, 29.10.2014, waren die französischen Jugendlichen mit ihren Begleitern und zwei Gemeinderäten aus Frankreich in Gastfamilien untergebracht und verbrachten die Tage mit einem sehr abwechslungsreichen Programm. Insgesamt haben sich 14 Jugendliche aus Frankreich und 19 Jugendliche aus Weissach und Flacht zu unserem
alljährlichen Jugendaustausch angemeldet. Am Sonntagabend fand der sogenannte „Begrüßungsabend“ statt und unsere französischen Gäste wurden in ihre Gastfamilien eingeteilt. Bei tollem Herbstwetter machten wir uns am Montag auf den Weg nach Ludwigsburg und fuhren zur Eishalle zum Schlittschuhlaufen. Dort konnten sich alle sportlich betätigen und ihre „Eislaufkünste“ unter Beweis stellen. Nach dem Schlittschuhlaufen freuten sich alle auf das gemeinsame Mittagessen im Brauhaus.
Unsere französischen Gäste konnten dort unsere Schwäbischen Spezialitäten wie Maultaschen, Kartoffelsalat und Fleischküchle genießen oder Pellkartoffeln mit Quark und Salat probieren. Nachdem sich alle satt gegessen hatten, ging es ins Blühende Barock zur Kürbisausstellung.
Dort angekommen, waren alle fasziniert von den verschiedenen Kürbissen, aus denen spektakuläre Kunstwerke rund um das Thema „Königreich“ zusammengestellt wurden, wie bspw. der Froschkönig, King of Rock ‘n’Roll „Elvis Presley“, uvm.. Neben den Figuren gab es auch allerlei Kürbis-Köstlichkeiten zu kaufen. Die Kleineren unter uns konnten sich bei der Strohhüpfburg ausgiebig austoben oder auch einen Rundgang durch den
Märchengarten machen.
Bei den Größeren war neben den leckeren Kürbisrezepten die Schaukel im Märchengarten ein „Renner“, bei dem sich die Wände drehten, sodass diese mehrmals hintereinandergefahren wurde. Um 17.00 Uhr fuhr uns der Bus wieder nach Weissach. Den Abend verbrachten die Jugendlichen dann wieder in ihren Gastfamilien. Am Dienstagmorgen trafen wir uns um 8.45 Uhr, um zusammen ins Porschemuseum nach Zuffenhausen zu fahren. Dort angekommen, wurden wir von unseren „Guides“ in Empfang genommen und mit einer spannenden Führung durchs Porschemuseum geführt. Alle Jugendlichen hörten interessiert zu und vor allem die Franzosen waren von „Porsche“ hellauf begeistert. Im Museumsshop kauften sich viele von unseren französischen Gästen als Andenken und Reisepräsent ein „Porscheminiaturmodell“.
Anschließend stand Shoppen im neuen Kaufhaus Milaneo in Stuttgart an, worauf sich jeder riesig freute. Da dieses erst kürzlich seine Eröffnung feierte, war der Besucheransturm entsprechend hoch. Nachdem die Gruppen eingeteilt waren, durfte jede Gruppe für sich losziehen. Im Milaneo gibt es 200 Shops, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe, sodass für jeden etwas dabei war und die Jugendlichen im neuen „Shoppingparadies“ ganz auf ihre Kosten kamen. Müde, aber glücklich von den vielen Eindrücken und Erlebnissen, fuhren wir gegen 15.30 Uhr zurück nach Weissach. In den Gastfamilien konnten sich die Jugendlichen nochmals zwei Stunden ausruhen, bevor unsere „Abschiedsparty“ in der Alten Strickfabrik begann. Wir feierten mit unseren Freunden aus Frankreich und den Gastfamilien, mit einem gemeinsamen Abendessen und anschließender Diashow, die vergangenen, erlebnisreichen Tage. Bei unserer Feier, war auch Bürgermeister Daniel Töpfer zu Gast, der es sich nicht nehmen ließ, den Partnerschaftsverein bei der Essensausgabe zu unterstützen.
Die Zeit verging wie im Fluge und es galt wieder Abschied zu nehmen. Während des Jugendaustausches konnten sich trotz mancher „Sprachbarrieren“ altbekannte Freundschaften festigen und neue geschlossen werden.
Unser Dank gilt dem Ehepaar Groß, die uns beim Jugendaustausch immer tatkräftig unterstützen, besonders bei der Suche nach Gastfamilien, den Helfern vom Partnerschaftsverein, Frau Kaske, die uns bei der Übersetzung spontan ausgeholfen hat und nicht zuletzt unserem Bürgermeister Daniel Töpfer und dem Team der Gemeindeverwaltung, die mit sehr großem persönlichen Engagement und finanzieller Unterstützung die deutsch-französische Jugendarbeit fördern.
Nicht zu vergessen sind unsere Jugendlichen und Gastfamilien, die mit ihrer aufgeschlossenen und herzlichen Art erst den Austausch in dieser Form ermöglicht haben.
A bientôt! Ihre/Eure Jugendarbeit Weissach
Weinfest 2014 in Weissach im Herrenhaus am Freitag den 21. November 2014
Der Beaujolais Nouveau 2014 traf rechtzeitig ein und unser Fest im schönen Ambiente des Herrenhauses konnte unter dem für uns seit nunmehr 9 Jahren bekannten Motto beginnen.
Im Einzelnen wurden neben dem Beaujolais Nouveau auch andere gute Rot-, Rosé- und Weißweine aus Anbaugebieten in Frankreich angeboten. Für Kenner und Genießer hatten wir auch ein Rot-, Weissherbst und Weißwein aus Baden-Würtemberg auf der Getränkekarte. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Es gab Boeuf Bourguignon Eintopf, Quiche Lorraine, Käsevariation und Rilettes als Vesper. Diese typisch französischen Leckereien wurden in diesem Jahr zum ersten mal angeboten und kamen so gut an, dass wir im kommenden Jahr bestimmt wieder den Schwerpunkt auf französische Küche legen werden.
Dieses Jahr hatten wir außer dem Wein vom Beaujolais auch Weine aus der Gegend der Gascogne, dem südlichen Rhône-Tal und dem Bordeaux ausgesucht. Das Beaujolais Gebiet liegt nördlich von unserer Partnergemeinde und ist geographisch ein Teil von Burgund. Der Spezialität aus dem Burgund halten wir nun schon seit Jahren die Treue, denn sie ist einmalig: dunkelviolett, fruchtig, frisch und unkompliziert. Traditionell darf ab dem dritten Donnerstag im November der junge Rotwein aus dem südlichen Anbaugebiet des Beaujolais verkauft werden. Beim letzten mitternächtlichen Glockenschlag wird in den Weinkellern zwischen Belleville und Villefranche der neue Wein angestochen. In Frankreich stürmen die Weinliebhaber ab Mitternacht die Bistros, um die ersten Gläser zu probieren. Bis über die Landesgrenzen von Frankreich heißt es wie auch bei uns in Weissach:
„Le Beaujolais Nouveau est arrivé!“
Besonderes Interesse galt der Weintasse. Diese silbrige Weintasse wird von den Winzern im Beaujolais benutzt, um die Farbe des Weins zu beurteilen. Durch die vielen Rillen, Noppen und Vertiefungen in der Weintasse nimmt der Wein beim schwenken der Tasse sehr viel Sauerstoff auf. Danach wird der Wein auf seinen Geschmack beurteilt.
Die Gascogne ist vielen bekannt von den drei Musketieren. Das Gebiet liegt im Süd-Westen Frankreichs am Atlantik und der spanischen Grenze. Der Wein aus dem südlichen Rhône-Tal dagegen kommt von der nördlichen Gegend von Avignon. Der eher bekannte Bordeaux kommt aus dem Südwesten Frankreichs etwa 45 Km von der Atlantikküste entfernt. Für diejenigen, die doch lieber einheimische Weine bevorzugen, gab es Weine aus Baden-Württemberg
Den Termin 2015 haben wir wieder im Veranstaltungskalender der Gemeinde fürs nächste Jahr vorgemerkt. Wie jedes Jahr gibt es nach dem dritten Donnerstag im November den Beaujolais Nouveau. Somit fällt der Termin in 2015 auf den 20. November.
Mitglieder des Partnerschaftsverein Weissach e. V. organisierten dieses Fest am Vorabend zu dem Beaujolaisfest in unserer Partnergemeinde Marcy L’Etoile. Dort wurde das Beaujolaisfest am Samstag den 22. November gefeiert. Unsere Partnergemeinde liegt in der Nähe von Lyon. Vielen Dank an die fleißigen Helfer, vor, während und nach dem Fest, ohne die solche schönen Feste nicht zu bewältigen wären.
Unser Dank gilt auch allen unseren Gästen. Manche besuchen uns z. T. seit Jahren auf dem Weinfest. Es ist immer wieder eine schöne Gelegenheit Freunde und Bekannte zu treffen und sich in geselliger Runde zu unterhalten. Sehr erfreulich war auch, dass sehr viele Gäste unser Fest besuchten, die zum ersten Mal die Atmosphäre mit Wein in dem historischen Herrenhaus genossen.

















































